Birke J. Bertelsmeier: folklich

Wollte man die Musik Birke J. Bertelsmeiers charakterisieren, so müsste genau davon, vom Charakterisieren nämlich und von Charakteren, die Rede sein. Die Lust der Komponistin am Erfinden prägnanter musikalischer Gestalten ist in ihren Werken allenthalben greifbar, ebenso wie eine schon aus den Titeln sprechende Liebe zum Doppel- und Hintersinn. Das verleiht Birke J. Bertelsmeiers Werken eine elementare Lebendigkeit und musikantische Aufgeräumtheit: „vergnügt“ lautet eine häufig vorkommende Spielanweisung in ihren Partituren. Weit mehr als nur eine Vorschrift für die Ausführenden ist damit zugleich eine Grundhaltung ihrer Musik benannt, ein sie kennzeichnendes Maß an Vitalität und Weltzugewandtheit.

 

1. GIROMANiACO (2013/2015) 13:18
  für Ensemble  
  Ensemble Modern, Leitung: Jonathan Stockhammer  
     
2. hineidunke (2012) 06:35
  für Streichquartett und Gläser  
  Armida Quartett, Birke J. Bertelsmeier (Gläser)  
     
3. Quartettstück (2008) 11:44
  für Streichquartett  
  Armida Quartett  
     
4. folklich (2012)  
  für Ensemble  
  Ensemble Modern, Leitung: Jonathan Stockhammer  
     
5. WhirliGigue (2012) 11:03
  für Flöte solo  
  Ivana Ternay  
     
  Amorette I und II (2014/2015)  
  für vier Pianisten an zwei Klavieren  
  Birke J. Bertelsmeier, Lukas Maria Kuen, Julian Riem, Paul Rivinius  
6. Amorette I 08:30
7. Amorette II 07:49
     
8. Zimzum (2015) 07:54
  für Symphonieorchester  
  Bamberger Symphoniker,
Leitung: Christoph Eschenbach
 
     
  Gesamtspieldauer: 75:20
     


Booklet zum Download