Mark Barden: Monoliths

Mark Bardens Werk inszeniert die Momente des Scheiterns, die sich kurz vor und unmittelbar jenseits der Grenzen dessen ereignen, was der Körper hören und darstellen kann, wo jedoch jenes Scheitern selbst stets greifbar ist. Die Klänge dieser Musik sind abwechselnd dicht, impulsiv und fiebrig; die Fasslichkeit des Verlustes an präziser physischer Kontrolle des Interpreten spiegelt sich in der Hörerfahrung. Der Hörer spürt, gerade noch, einen Verlust seiner selbst in diesem Moment geteilter Verwundbarkeit.

 

1. a tearing of vision (2012) 10:55
  Ensemble intercontemporain, Leitung:  
     
2. Chamber (2006/2007) 11:20
  Mark Barden, Stefan Maier, Max Murray  
     
3. Alam [Schmerz] (2011) 11:35
  Klangforum Wien, Leitung: Andreas Eberle  
     
4. flesh|veil (2012) 12:55
  Klangforum Wien, Leitung: Andreas Eberle  
     
5. die Haut Anderer (2008) 11:41
  Nicolas Hodges  
     
6.–10. Monoliths I–V (2014) 10:32
  KNM Berlin  
     
 

Gesamtspieldauer:

68:58

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