Förderpreis Komposition 2026

Hovik Sardaryan

Biografie

Der Komponist Hovik Sardaryan kann bereits ein beachtliches Oeuvre mit orchestralen wie kammermusikalischen Besetzungen vorweisen. Seine Musik ist sowohl durch Mikrotonalität geprägt als auch durch polyphone Vielschichtigkeit. 

Hovik Sardaryan wurde 1993 in Armenien geboren. Als Kind lernte er Klavier, Gesang und Cello und begann im Alter von 14 Jahren zu komponieren. Er studierte Komposition am Staatlichen Konservatorium Jerewan bei Ashot Zohrabyan. Mit einem DAAD-Stipendium kam er nach Deutschland und setzte sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Wolfgang Rihm fort; 2024 schloss er sein Konzertexamen Komposition an der Hochschule für Musik Saar bei Arnulf Herrmann ab. Zahlreiche Meisterkurse und Workshops ergänzten seine Ausbildung.

Seine Werke wurden in unterschiedlichen europäischen Kontexten aufgeführt und fanden internationale Beachtung. Sardaryan erhielt zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien; 2019 wurde er u.a. mit dem Busoni-Förderpreis der Akademie der Künste Berlin geehrt und gewann den 1. Preis beim Trabant-Wettbewerb des Ensemble Phoenix Basel. In der Saison 2021/22 war er Stipendiat des Schwarzkopf-Kompositionsstipendiums der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.

Im Rahmen der Roche Young Commissions bei Lucerne Festival entstand das Orchesterwerk Ikone, das 2023 beim Lucerne Festival uraufgeführt wurde. Zu seinen jüngeren Aufträgen zählen Agni für Klarinette/Bassklarinette und Ensemble mit Elektronik (ensemble mosaik) sowie …and the Sun was Green… für 24 Musiker*innen (Klangforum Wien).

Hovik Sardaryan lebt in Berlin.

hovik-sardaryan.com