Forum junger Komponist*innen

in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Auf Initiative und in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste hat die Ernst von Siemens Musikstiftung das Forum junger Komponistinnen und Komponisten ins Leben gerufen. In diesem Rahmen soll jeweils eine junge Komponistin/ein junger Komponist mit einer Auftragskomposition vorgestellt werden. Der/die ausgewählte Künstler*in erarbeitet außerdem als Kurator*in des Konzerts auch das Rahmenprogramm zur Uraufführung mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts in Absprache mit der Abteilung Musik der Akademie. Das Projekt dient der Nachwuchsförderung ebenso wie der Repertoireerweiterung für zeitgenössische Musik.

Weitere Informationen:
badsk.de

 

Forum junger Komponist*innen 2026: Filippo Lepre

11. November 2026, 19 Uhr
Bayerische Akademie der Schönen Künste, Vortragssaal, München

 

Programm

Begrüßung und Einführung: Salome Kammer
Moderation: Nikolaus Brass

Elia Perinu (*1995)
Analogico e onirico 
für Akkordeon

Giacinto Scelsi (1905–1988)
Sonata Nr. 3
für Klavier

Jacopo Caneva (*1998)
It almost sounds like light 
für Viola

Nikolaus Brass im Gespräch mit Filippo Lepre

Marco Stroppa (*1959)
Nous sommes l’air, pas la terre…
für Akkordeon und Viola

Filippo Lepre (*1995)
Compatibilità
Kompositionsauftrag für Viola, Akkordeon und Klavier
Uraufführung

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Andreas Skouras, Klavier

DUO2KW:
Klaus-Peter Werani, Viola
Kai Wangler, Akkordeon

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Biographie

Filippo Lepre wurde 1995 in Mailand geboren. Zunächst spielte er Trompete bevor er mit 15 Jahren ein Kompositionsstudium begann. Nachdem er sich mit den traditionellen Kompositionstechniken beschäftigt hatte, konzentrierte er sich auf das zeitgenössische Komponieren. Bestimmte Ansätze der zeitgenössischen Musik stehen im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Mit der „Polyphonie der Aktion“, beschreibt er die Möglichkeit, mehrere unabhängige instrumentale Aktionen in einem einzigen Instrument zu vereinen. Von Bedeutung ist für ihn eine mimetische Sichtweise auf die Instrumentierung, d.h. der Versuch, klangliche Ähnlichkeiten oder Komplementaritäten zwischen den Instrumenten zu finden. Eine zentrale Rolle spielt für ihn eine „klangliche Harmonie“. Seine Werke zeichnen sich aus durch eine instrumentell komplexe und harmonisch klare Textur sowie einen linearen Ansatz hinsichtlich der musikalischen Form. Nach dem Erwerb eines Diploms in klassischer Trompete, eines Bachelor-Abschlusses in Komposition am Konservatorium G. Verdi in Mailand und eines Diploms in fortgeschrittener Komposition an der Accademia di Santa Cecilia in Rom möchte er seine Ausbildung im Rahmen einer Promotion im Fach Komposition fortsetzen.

Er hat an verschiedenen internationalen Wettbewerben, Festivals und Konzertreihen in Europa, Amerika, Asien und Russland teilgenommen. In den vergangenen sechs Jahren sind fast 50 Kompositionen entstanden, die von Solostücken bis hin zu Orchesterwerken reichen.