Annick Ramp
Das Festival of Contemporary Music 2026
Boston Symphony Orchestra (US)
Das 1964 von Aaron Copland gegründete Festival of Contemporary Music ist Teil des Tanglewood Music Festival des Boston Symphony Orchestra. Zu den früheren künstlerischen Leiter*innen zählen Gunther Schuller, George Benjamin und Tan Dun.
Der Boston Globe beschrieb das Festival einst als eines, das „von Sommer zu Sommer seine Gestalt und Zielsetzung verändert“. Das diesjährige Festival, kuratiert von Esa-Pekka Salonen, umfasst fünf Konzerte mit Werken mehrerer Generationen von Komponist*innen. Es wird von den Fellows des Tanglewood Music Center gestaltet – Musiker*innen aus aller Welt am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn, die in einem internationalen Auswahlverfahren ausgewählt wurden.
Die Konzerte verbinden Werke des 20. Jahrhunderts von Komponist*innen wie Witold Lutosławski, György Ligeti und Peter Maxwell Davies mit Musik von Komponist*innen des 21. Jahrhunderts, darunter Alisson Kruusmaa, Anna Berg, Lisa Streich und Gabriella Smith. Der Eintritt zu den ersten vier Kammerkonzerten ist frei. Den Abschluss des Festivals bildet ein Konzert des Tanglewood Music Center Orchestra; hierfür sind Eintrittskarten erforderlich.
Das Festival of Contemporary Music 2026 wird von der Ernst von Siemens Musikstiftung unterstützt.
Weitere Informationen:
bso.org
Termine
23. – 27. Juli 2026
Seiji Ozawa Hall, Lenox