Klänge der Hoffnung für die Seele

Kontaktmission – JeremieProjectCongo, Wüstenrot (DE)

Klänge der Hoffnung für die Seele eröffnet 50 Kindern im Ostkongo Zugang zu Musik, Tanz und Gesang. In wöchentlichen Proben und Workshops entdecken die Kinder Talente, gewinnen Selbstvertrauen und erleben Gemeinschaft, die Hoffnung und Resilienz in einem von Armut und Konflikten geprägten Umfeld schenkt.

Kinder und Jugendliche im Ostkongo wachsen in einem Umfeld auf, das von Armut, Instabilität und Unsicherheit geprägt ist. Viele haben Krieg, Hunger und Gewalt erlebt und tragen traumatische Erfahrungen mit sich. Bildungschancen sind begrenzt, und der Zugang zu kreativen Ausdrucksformen ist kaum vorhanden. Vor diesem Hintergrund möchte das Projekt Klänge der Hoffnung für die Seele, ermöglicht durch die Ernst von Siemens Musikstiftung, durch Musik neue Wege eröffnen, um Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken, Gemeinschaft zu fördern und Hoffnung zu wecken.

Über sechs Monate treffen sich die Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren wöchentlich, um Musik auf vielfältige Weise kennenzulernen: durch gemeinsames Singen, Chorproben mit einfachen Choreografien, Rhythmusspiele, Instrumentalunterricht an Gitarre, Trommeln, Schlagzeug, Trompete und Klavier sowie kreative Phasen, in denen eigene Lieder und Texte entstehen.

Ergänzend dazu werden alle vier Wochen Workshops angeboten. In Kleingruppen à zehn Kinder vertiefen die Teilnehmer*innen hier verschiedene Schwerpunkte wie Klänge der Natur, Tanz und Bewegung, Gitarre und Klavier und Blasinstrumente. Diese intensiveren Einheiten ermöglichen eine persönlichere Begleitung, fördern Kreativität und eröffnen Räume, in denen Kinder sich ausprobieren und ihre Talente entdecken können.

Ein besonderer Bestandteil des Projekts sind öffentliche Aufführungen. Alle acht Wochen präsentieren die Kinder ihre Fortschritte in kleinen Konzerten, zu denen Eltern, Nachbarschaft und auch lokale Presse eingeladen werden. Sie tragen dazu bei, dass die Kinder Anerkennung erleben, ihr Selbstwertgefühl gestärkt wird und die Dorfgemeinschaft ihre Leistungen wahrnimmt.

Begleitet wird das Projekt von einem Team aus einem Chorleiter, zwei Musiklehrern, einer Sozialarbeiterin sowie der Projektleitung. Während die Musiker*innen für die künstlerische und pädagogische Umsetzung sorgen, steht die Sozialarbeiterin Kindern mit besonderen Belastungen zur Seite und bietet Möglichkeiten für weiterführende Unterstützung.

Nach einer Einstiegsphase im ersten Monat, in der Kennenlernen, Rhythmusspiele und erste Instrumentenerfahrungen im Mittelpunkt stehen, folgen schrittweise erweiterte Lernfelder wie Chorgesang, Choreografien, Songwriting und moderne Liedgestaltung. Im letzten Monat liegt der Schwerpunkt auf der Zusammenführung aller erlernten Elemente: Chorlieder, Instrumentalspiel und Choreografie. Der Höhepunkt ist dann das große Abschlusskonzert mit lokalen Musiker*innen und Chören.

Weitere Informationen:
art-for-future.net

Termine

27. Februar 2026
24. April 2026
26. Juni 2026
JengaTumaini, Kashusha, Demokratische Republik Kongo