räsonanz – München 2019

Philip Cobb

Philip Cobb stammt aus einer Familie, die seit Generationen eng mit dem Musizieren der Heilsarmee verbunden ist. In diesem Rahmen trat er bereits in jungen Jahren regelmäßig als Solist auf. Später studierte er an der Guildhall School of Music and Drama bei Paul Beniston und Alison Balsom. Während seines Studiums musizierte er als erster Trompeter mit dem Europäischen Jugendorchester und begann mit Berufsorchestern wie London Philharmonic Orchestra, London Chamber und  BBC Symphony Orchestra zusammenzuarbeiten.

Er ist vierfacher Gewinner des Harry Mortimer Solisten Wettbewerbs. Anlässlich des renommierten Wettbewerbs Maurice André wurde er 2006 als vielversprechendster Trompeter ausgezeichnet und erhielt 2008 an der Akademie für Blasmusik des London Symphony Orchestra den Candide Award.

Zu seinen viel beachteten Soloauftritten zählen die Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 2012 in London wie auch die Eröffnungszeremonie der Paralympics. Noch vor Abschluss seiner Studien, 2009 wurde er im Alter von 21 Jahren zum Solotrompeter des London Symphony Orchestra ernannt. Trotz seiner Orchesterverpflichtungen pflegt Philipp Cobb weiterhin sein Interesse für Blasmusik und betätigt sich aktiv in neugegründeten Formationen.